Eine meiner Lieblingsblumen ist das hellblaue Vergissmeinnicht (Myosotis). Es ist so anspruchslos, einfach zu handhaben und seine zarten Blüten haben einen wundervollen Blauton. Ich habe immer reichlich dieser bezaubernden Blumen in meinem Garten. Sie säen sich meist selbst aus und im Frühjahr, wenn die Pflanzen  in kleinen Büscheln wachsen, grabe ich sie dort aus, wo sie stören und setze sie an die Plätze, wo sie sich nicht selbst ausgesät haben oder wo ich sie gerne neu ansiedeln will. Der einzige Nachteil, den ich feststellen kann, ist der, daß die Pflanzen manchmal von Mehltau befallen werden. Ich habe festgestellt, daß dies nicht so leicht passiert, wenn man die Pflanzen zurückschneidet. Das passiert am besten dann, wenn die unteren Blüten bereits verblüht sind und nur noch oben an den Stängeln Blüten sitzen. Diese Radikalkur fällt mir immer ein bisschen schwer, weil dann die zartblauen Farbtupfer im Beet fehlen und mir auch die Pflanze leid tut. Das Gute ist aber, dass die Vergissmeinnicht dann noch einmal durchstarten und neu auszutreiben beginnen. Dann kann man sich nach einiger Zeit erneut an den filigranen Pflanzen erfreuen. Die abgeschnittenen Blüten landen bei mir auch nicht gleich auf dem Kompost, sondern ich stopfe sie büschelweise in große Pötte und so kann ich mich noch etwas länger an den Blumen erfreuen…das habe ich gerade am Wochenende getan und das sieht dann so aus :

Herzlichst,

Eure Elli