Moin liebe Leute,

ohje, heute ist Sonntag und ich habe mir zu meiner selbstgemachten Ziegenkäsepizza zwei Gläser Rotwein gegönnt. Nun merke ich, daß ich ziemlich „einen im Tee“ habe und nur hoffen kann, daß es mir trotzdem gelingt, diesen Beitrag zu schreiben…ich bitte um Nachsicht bei Schreibfehlern oder Ähnlichem…

Der Kick zu diesem Beitrag kam mir heute Morgen beim Frühstück. Mein ausgeprägter Hang zur Ästhetik äußert sich zum Beispiel auch darin, daß ich nie auf die Idee kommen würde, die Frühstückszutaten im Einwickelpapier oder in häßlichen Plastikcontainern auf den Tisch zu stellen. Daher habe ich früher die Zutaten auf Porzellanplatten angerichtet und sie mit Plastikfolie abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt. Dann las ich einen Bericht über Plastik-Müllberge, die auf der Erde und im Meer Mensch und Tier Schaden zufügen. Ich suchte also nach Alternativen zur Frischhaltefolie. Alufolie war natürlich tabu, weil sie noch schädlicher ist. Aber ich entdeckte für mich die Produkte von „Bees Wrap“, das sind Leinentücher, die mit Bienenwachs getränkt sind und damit decke ich nun größere Platten ab, wie auf dem Foto zu sehen ist. Alle anderen Frühstückszutaten kommen bei mir nun in Porzellanschalen (z.B. Schinken, den ich in kleinere Stücke schneide) , die mit kleinen Tellern abgedeckt werden. Oder, andersherum, werden sie auf kleine Teller gelegt und erhalten als Abdeckung für den Kühlschrank eine umgedrehte Porzellanschale. Das sieht gut aus und ist zugleich praktisch und schnell zu machen.

 

Der plastikfreie Frühstückstisch

Da wir gerade beim Thema Essen sind, möchte ich sagen, daß ich Achtsamkeit bei der Auswahl der Lebensmittel für besonders wichtig halte. Ich habe 10 Jahre lang vegetarisch gelebt, nachdem mir mein damaliger Partner NUR ERZÄHLT hat, wie es auf einem großen Schlachthof zugeht. Mir war sofort klar : DAS will ich nicht unterstützen ! Auch heute koche ich überwiegend vegetarisch. Da es inzwischen aber gute Alternativen zur Massentierhaltung und -schlachtung gibt, esse ich auch mal ein wenig Schinken oder Wurst. Dabei achte  ich allerdings ganz konsequent auf Bioqualität, am  liebsten  Demeter. Das gibt es für mich auf dem „Kattendorfer Hof“. Dort wird nicht nur hervorragende Demeterqualität produziert, sondern dort wird Solidarische Landwirtschaft betrieben, was für mich das Größte ist. Wenn man dort die Kühe, Ziegen oder Schweine anschaut, dann wird klar : DAS ist Tierwohl ! Und auch in der Qualität  von Bio zu Bio gibt es Unterschiede. Neulich war ich ganz geschockt, als ich im Bioladen auf der Liste der Inhaltsstoffe las, daß der Schinken dort auch mit Nitritpökelsalz behandelt wurde, obwohl es sich um Bioqualität handelte. Es scheint, als ob man tatsächlich dazu aufgerufen ist, sich ALLES genau anzuschauen und dann erst zu entscheiden : Das will ich – und das will ich nicht !

Herzlichst

Elli